Auf TikTok und Instagram befüllen gerade Tausende Menschen Gläser mit ihren Lieblings-Süßigkeiten. Apothekerglas, Weckglas, schwerer Deckel – draufstellen, griffbereit, fertig. Der Trend heißt Spaßglas. In Schweden würden die meisten fragen: Was ist daran neu?
Ein Glas, eine Auswahl
Der Reiz liegt nicht im Glas. Der liegt in der Entscheidung: Was kommt rein? Nicht die ganze Tüte, nicht der Vorratschrank, sondern eine kleine, absichtlich zusammengestellte Auswahl. Fruchtig? Sauer? Ein salziger Einwurf? Weich gegen knusprig?
Das ist nicht kompliziert – aber es ist das Gegenteil von gedankenlos greifen. Und genau das macht den Unterschied, ob ein Glas auf dem Schreibtisch landet und bleibt oder nach drei Tagen leer ist und vergessen wird.
Ein Hinweis, der spät im Internet auftaucht, aber früh erwähnt werden sollte: Lösgodis sind empfindlicher als man denkt. Luftdicht verschlossen halten sie sich vier bis sechs Monate ohne Qualitätsverlust. Ein offenes Glas ohne Dichtung macht Fruchtgummis in wenigen Wochen klebrig oder zäh. Weckgläser und Apothekergläser mit Gummidichtung sind deshalb nicht nur hübsch – sie sind der entscheidende Unterschied zwischen einem Spaßglas, das funktioniert, und einem, das enttäuscht.
In Schweden braucht das keinen Namen
Lördagsgodis – Samstagssüßigkeiten – ist in Schweden eine Gewohnheit seit den 1950ern, entstanden aus einer staatlichen Kampagne gegen Karies. Heute lockerer gehandhabt, aber das Prinzip geblieben: lose Süßigkeiten, selbst ausgewählt, bezahlt nach Gewicht.
In schwedischen Supermärkten gibt es dafür vor der Kasse ganze Regale. Wer schon mal dabei stand und zugeschaut hat, wie Schweden dort auswählen, merkt schnell: das geht nicht hastig. Manche stehen mehrere Minuten. Zwei Schaufeln Hallon, eine halbe Schaufel Lakritze, nochmal kurz überlegen. Das ist kein Impuls – das ist eine kleine, ernsthaft betriebene Entscheidung. Das Spaßglas ist der digitale Nachfahre davon, mit mehr Beleuchtung und einem Smartphone daneben.
Das Naschhaus macht das in Berlin-Friedrichshain seit Jahren genauso: über 200 Sorten Lösgodis, ab 100 Gramm pro Sorte, selbst zusammengestellt.
Was reinkommt – und was im Laden meist als erstes verschwindet
Wer sein Glas zum ersten Mal befüllt, greift oft zur sicheren Wahl. Ahlgrens Bilar – die kleinen Schaumzuckerautos aus Gävle, seit 1953 – landen fast automatisch in der Tüte. Weich, leicht fruchtig, nicht aufdringlich. Sie passen in fast jede Kombination und verschwinden auch im Laden als erstes aus den Boxen.
Wer mehr Schärfe will, greift zu BUBS: Surskallar oder Dizzy Skalle, sauer genug, damit der erste Griff ins Glas nicht unbemerkt bleibt. Alles bei BUBS vegan – das Glas lässt sich problemlos rein pflanzlich befüllen.
Für die Tiefe: Malaco Gott & Blandat oder Candypeople S-Märke Colasura. Und wer die salzige Schicht einziehen will, für die das Spaßglas dann wirklich nicht mehr langweilig ist: Malaco Djungelvrål. Im Naschhaus kommen auch Leute damit weg, die vorher gesagt haben, kein Lakritz zu essen. Der erste Versuch passiert meistens, wenn sie die Tüte beim Nachbarn im Glas sehen.
Wer das Befüllen überspringen will: Der Naschhaus-Mix im Korkglas ist im Grunde ein fertiges Spaßglas – optisch hochwertig, sofort einsetzbar, auch verschenkbar.
Trend oder nicht
Das Spaßglas wird auf Social Media noch ein paar Monate laufen, dann kommt das nächste Ding. Das Glas bleibt trotzdem stehen – nicht weil der Trend es hält, sondern weil das Konzept schlicht funktioniert.
Die Schweden haben das verstanden. Seit ungefähr 70 Jahren. Lösgodis für dein Spaßglas gibt es im Naschhaus-Onlineshop ab 100 Gramm pro Sorte – am Versandtag abgepackt, versandfertig nach ganz Deutschland.



