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Schwedische Klassiker: Die Süßigkeiten, bei denen man im Laden plötzlich grinsen muss

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Es gibt bei uns im Naschhaus diese Momente, die ich wirklich liebe, weil sie sich nicht planen lassen und trotzdem dauernd passieren. Meistens fangen sie ganz unscheinbar an: Jemand kommt in den Laden, schaut sich erst einmal um, bleibt dann an einem Regal oder an unserer Süßigkeitenwand hängen. Er schaut noch einmal genauer hin und plötzlich verändert sich das Gesicht. Erst dieses kurze Erkennen, dann dieses Grinsen, manchmal sogar ein richtiges Lachen. Und dann kommt oft so ein Satz wie: „Nein, das gibt es hier?“ oder „Das habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen.“

Genau in solchen Momenten merkt man sofort, dass es bei schwedischen Klassikern eben nicht nur um Zucker, Schokolade oder Lakritz geht. Es geht um Erinnerungen, um Zuhause, um Samstage, um Familienfeste und Autofahrten durch endlose Wälder. Es geht um kleine Kioske, schwedische Ferienhäuser und um dieses ganz besondere Gefühl, das sich erstaunlich oft über eine einzige Tüte Süßigkeiten zurückholen lässt.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum uns dieses Thema so am Herzen liegt. Wir betreiben das Naschhaus nun schon eine ganze Weile hier in Berlin, und wenn ich ehrlich bin, war das von Anfang an nie einfach nur die Idee, Süßigkeiten zu verkaufen. Es war eher der Wunsch, etwas nach Berlin zu holen, das wir selbst in Schweden immer wieder geliebt haben. Damals haben wir klein angefangen, mit einem überschaubaren Sortiment und mit genau den Sachen, die uns auf unseren Reisen begegnet sind. Wir dachten uns: Warum gibt es das hier eigentlich nicht viel öfter? Berlin war damals in dem Bereich noch längst nicht so aufgestellt wie heute. Es fühlte sich einfach richtig an, mit dieser Idee loszugehen. Nicht übertrieben poliert, sondern einfach aus echter Begeisterung heraus.

Heute haben wir bei uns im Shop bis zu 1800 verschiedene Süßigkeiten aus Schweden im Sortiment. Das ist nicht entstanden, weil wir blind alles eingekauft hätten, was bunt aussieht. Das Sortiment hat sich über Jahre gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden entwickelt. Durch Anfragen im Laden, durch E-Mails, durch Wünsche und dieses wunderbare „Habt ihr zufällig auch noch…?“. Und natürlich auch dadurch, dass wir selbst mehrmals im Jahr in Schweden unterwegs sind, dort Supermärkte und kleine Läden abklappern, Regale studieren und versuchen zu verstehen, was die Schweden eigentlich wirklich lieben.

Fast wöchentlich kommen neue Sachen dazu. Wenn Firmen wie Marabou, Fazer, OLW oder Malaco neue Produkte rausbringen, ist das für uns fast schon eine kleine Feldstudie darüber, worauf die Menschen in Skandinavien gerade anspringen. Die schwedische Süßigkeitenkultur ist sowieso besonders eigen und charmant.

Die Unantastbaren: Richtige Schweden-Klassiker

Trotz aller Freude über Neuheiten gibt es Produkte, die mehr sind als bloße Bestseller. Es sind Sachen, mit denen Menschen aufgewachsen sind. Marabou Mjölkchoklad ist so ein Fall. Die muss sich nicht beweisen. Die liegt einfach da und ist seit Jahrzehnten das Herzstück von Marabou. Genauso der Daim 2er-Riegel, bei dem schon der erste Biss klar macht, warum das kein kurzfristiger Hype, sondern ein echter Dauerklassiker ist. Oder Cloetta KEX: nicht kompliziert, nicht brav und vorhersehbar, sondern einfach so gut, dass man ihn immer wieder kauft.

Dann gibt es diese Produkte, die fast schon automatisch ein kleines Kindheitsfenster aufmachen. Ahlgrens Bilar Original zum Beispiel. Kleine Schaumzucker-Autos – was ja nüchtern betrachtet eine herrlich schräge Idee ist. Und trotzdem sind sie in Schweden so normal, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Oder Malaco Gott & Blandat Original. Der Name sagt eigentlich schon alles: von allem ein bisschen, und zwar so, dass es am Ende genau richtig wirkt.

Wenn es salzig und mutig wird

Richtig interessant wird es immer dort, wo Schweden sich geschmacklich einfach weniger um Regeln kümmern als andere. In der Lakritz-Ecke wird das besonders schön sichtbar. Malaco Djungelvrål gehört ganz klar auf jede Seite über schwedische Klassiker. Das ist genau so ein Produkt, bei dem deutsche Kundinnen und Kunden oft kurz lachen, zögern und dann entweder sehr mutig oder sehr ahnungslos zugreifen.

Dazu kommen Läkerol Original oder Läkerol Salmiak MORE. Diese kleinen Pastillen wohnen in Schweden so selbstverständlich in Taschen, Schubladen und Handschuhfächern, als hätten sie dort ein lebenslanges Mietrecht. Und wenn dann noch Fazer Tyrkisk Peber dazukommt, wird schnell klar: Die nordische Vorliebe für Lakritz ist keine nette Randnotiz, sondern eine ernste Angelegenheit.

Warte kurz. Genau da wird es nämlich spannend. Denn diese Klassiker-Seite soll nicht nur die „alten Bekannten“ zeigen. Es gibt auch Produkte, die vielleicht neuer wirken, aber längst tief verankert sind. BUBS Hallon/Lakrits Skalle ist so ein Fall. BUBS zeigt, wie modern schwedische Süßigkeiten sein können: Viele Produkte sind vegan, palmölfrei und glutenfrei. Trotzdem klingen sie nie nach Verzicht, sondern immer nach vollem Genuss. Diese besondere Textur, wegen der BUBS international so gefeiert wird, ist kein Zufall, sondern Teil einer Kultur, die mit Konsistenz fast so ernsthaft umgeht wie andere mit Wein.

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Die leisen Helden der Fika

Und dann gibt es noch diese leisen Klassiker, die bei fast jedem Schweden ein warmes Nicken auslösen: Delicato Delicatoboll und Delicato Punschrulle. Sie stehen für das schwedische Gefühl von Fika – sich kurz hinsetzen, etwas Süßes genießen, eine Pause machen.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum uns diese Produkte so berühren. Sie haben etwas von dem, woran man bei Schweden automatisch denkt: Pippi Langstrumpf, ein gemütliches Durcheinander und eine lockere Freundlichkeit. Dieses Gefühl, dass Genuss nicht brav und vorhersehbar sein muss, sondern herzlich, verspielt und irgendwie menschlich bleiben darf.

Für uns im Naschhaus sind diese Süßigkeiten genau deshalb so besonders. Wir haben das Gefühl, dass sie mit viel Liebe gemacht werden und ein Lebensgefühl widerspiegeln, das wir in Schweden immer wieder erleben. Es geht bei uns eigentlich nie jemand mit einem traurigen Gesicht raus. Vielleicht, weil Süßigkeiten helfen. Vielleicht aber auch, weil man es spürt, wenn etwas mit echter Begeisterung zusammengestellt wurde.


Häufige Fragen zu schwedischen Klassikern

Welche Süßigkeiten sind in Schweden echte Klassiker?
Zu den unangefochtenen Favoriten gehören Marabou, Daim, KEX, Ahlgrens Bilar, Gott & Blandat, Läkerol und Djungelvrål. Das sind die Namen, die jeder Schwede kennt. Aber auch neuere Marken wie BUBS haben sich in erstaunlich kurzer Zeit einen festen Platz als Klassiker erarbeitet.

Kommen die Süßigkeiten alle aus Schweden?
Wir beziehen unsere Produkte direkt aus Schweden. Da dort aber auch finnische, dänische und norwegische Leckereien extrem beliebt sind, findet ihr bei uns im Shop die ganze Bandbreite des Nordens. Was in Schweden im Regal steht, findet oft auch den Weg zu uns nach Berlin.

Habt ihr auch vegane oder vegetarische Süßigkeiten?
Aber sicher! Ihr könnt im Shop ganz einfach nach veganen und vegetarischen Optionen filtern. Besonders die Marke BUBS zeigt eindrucksvoll, dass pflanzliche Süßigkeiten ohne Gelatine geschmacklich absolut keine Kompromisse machen müssen.

Was bedeutet vegetarisch und vegan bei euren Produkten?
Vegetarisch heißt bei uns: frei von Gelatine. Vegan bedeutet zusätzlich: keine Milchprodukte, kein Bienenwachs und keine tierischen Farbstoffe wie Karmin (E120). Wir machen es euch leicht, gezielt nach diesen Kriterien zu stöbern.

Welche Klassiker eignen sich besonders für den Einstieg?
Wer es klassisch mag, startet am besten mit Marabou Mjölkchoklad, Daim, Cloetta KEX oder Ahlgrens Bilar. Das sind die sicheren Häfen. Wer Lakritz liebt, sollte direkt zu Djungelvrål oder Tyrkisk Peber greifen.

Habt ihr auch ein Ladengeschäft in Berlin?
Ja! In der Schreinerstraße 15 in Berlin-Friedrichshain könnt ihr unsere große Süßigkeitenwand live erleben. Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich dort seine ganz persönliche Naschtüte zusammenzustellen.

Wofür ist Schweden außer Süßigkeiten noch bekannt?
Wenn man an süße Sachen denkt, landet man sofort bei der schwedischen Backkunst: Kanelbullar (Zimtschnecken), Chokladbollar oder die berühmte Prinsesstårta. Das gehört alles zu diesem wunderbaren Lebensgefühl, sich im Alltag öfter mal eine kleine Auszeit zu gönnen.

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Über Andreas

Andreas steckt hinter dem Naschhaus - und hinter jedem Produkt im Sortiment. Seit über 9 Jahren stellt er die Auswahl selbst zusammen, reist regelmäßig nach Schweden und entdeckt dort neue Highlights, Klassiker und Besonderheiten, die man in deutschen Onlineshops nur selten findet. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit schwedischen Süßigkeiten beschäftigt, mit ihren Unterschieden, ihrer Qualität und den Fragen, die Kundinnen und Kunden ihm täglich im Laden in Berlin-Friedrichshain stellen. Schwedische Süßigkeiten sind für ihn kein gewöhnliches Sortiment, sondern echte Leidenschaft.

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