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Zuckerfreie Süßigkeiten aus Skandinavien: Geschmack ohne Kompromisse

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Zuckerfreie Süßigkeiten: Warum immer mehr Naschkatzen zu Tweek, Pändy & Co. Greifen

Wer regelmäßig bei uns in Friedrichshain vorbeischaut, kennt diese Szene: Jemand steht mit der Papiertüte am Tresen, sortiert noch schnell zwei Schaumzuckerpilze nach, schaut dann auf und fragt: „Gibt's die eigentlich auch zuckerfrei?" Vor ein paar Jahren war das noch selten. Heute höre ich die Frage fast täglich – von Familien, die für die Kinder nach Alternativen suchen, von Stammgästen, die einfach neugierig sind, und von Lakritzfans, die hoffen, auch mal ohne klassischen Zucker an ihre Lieblingssorte zu kommen.

Das Thema zuckerfreie Süßigkeiten hat sich still und leise aus der Nische geschlichen. Inzwischen ist es fester Bestandteil jeder zweiten Einkaufsliste.

Warum plötzlich alle von zuckerfrei sprechen

Klar, Gesundheitstrend, weniger Zucker, besserer Lebensstil – das liest man überall. Im Alltag sieht es aber oft anders aus. Die wenigsten, die bei uns nach zuckerfreien Süßigkeiten fragen, suchen nach einer „gesunden" Alternative. Meistens ist es Neugier. Manchmal auch eine klare Ansage: „Ich vertrage Zucker nicht so gut." Oder: „Ich probiere gerade aus, wie es ohne schmeckt."

Die eigentliche Frage ist fast immer: Schmeckt das überhaupt?

Zuckerfreie Süßigkeiten: Schwedens Rolle

Warum kommen so viele zuckerfreie Süßigkeiten aus Schweden?

Die Schweden gehören seit Jahrzehnten zu den größten Süßigkeitenfans Europas. Gleichzeitig beobachten Hersteller dort neue Ernährungstrends oft sehr früh. Deshalb entstehen Marken wie Tweek oder Pändy häufig zuerst auf dem schwedischen Markt, bevor sie in anderen Ländern bekannt werden. Wer regelmäßig durch schwedische Supermärkte läuft, entdeckt ganze Regale voller zuckerfreier Fruchtgummis, Lakritzsorten und Pastillen.

Sind zuckerfreie Süßigkeiten eigentlich gesünder?

Viele Menschen setzen zuckerfreie Süßigkeiten automatisch mit „gesund" gleich. Ganz so einfach ist es nicht. Süßigkeiten bleiben Süßigkeiten. Der Unterschied liegt vor allem in der Art der Süßungsmittel – statt klassischem Zucker kommen meist Zuckeralkohole wie Maltit oder Erythrit, manchmal Stevia oder Fasern zum Einsatz. Viele dieser Süßungsmittel werden eingesetzt, um Süße zu erzeugen, ohne klassischen Zucker zu verwenden. Was das im Einzelfall bedeutet, hängt vom jeweiligen Produkt und den persönlichen Ernährungsgewohnheiten ab. Süßigkeiten bleiben trotzdem Süßigkeiten. Wer auf bestimmte Inhaltsstoffe empfindlich reagiert oder Kalorien sparen will, kann profitieren. Für alle anderen gilt: Es bleibt eine Sache zum Naschen, nicht zum Dauerkonsum.

Was sich verändert hat – und was nicht

Wer zuckerfreie Süßigkeiten noch mit fade, medizinisch und irgendwie „ersatzmäßig" verbindet, hat die letzten Jahre verpasst. Heute gibt es Fruchtgummi, Lakritz, Schaumzucker, sogar saure Zungen – alles ohne zugesetzten Zucker und teilweise auch vegan. Die Sortenvielfalt ist richtig groß geworden. Namen wie Tweek und Pändy spielen da ganz vorne mit. Schweden ist dabei so etwas wie das heimliche Labor der zuckerfreien Naschwelt.

Eine kleine Beobachtung aus dem Laden: Die meisten greifen zuerst zu den Klassikern – Marabou, lose Lösgodis, salziges Lakritz. Erst beim Bezahlen kommt dann die Frage nach den zuckerfreien Varianten. Früher musste ich überlegen, was ich überhaupt anbieten kann. Heute zeige ich meist auf ein halbes Regal.

Tweek, Pändy & Co – nicht spaßbefreit

Wenn jemand nach einer echten Empfehlung fragt, lande ich oft bei Tweek. Die Beutel fallen im Regal sofort auf – knallige Farben, und die Namen klingen meistens eher nach Pop-Songs als nach Diätkost. Die Tweek Fruity Fresh zum Beispiel: Fruchtgummis, die nach Sommer schmecken. Kein zugesetzter Zucker, aber trotzdem ein klarer Fruchtgeschmack. Die Konsistenz? Nicht ganz so gummiartig wie klassische Gummibärchen, eher weich, fast ein bisschen wie Marshmallow. Wer klassische Fruchtgummis gewohnt ist, merkt einen Unterschied – aber keinen, der stört. Viele Stammkunden nehmen gleich zwei oder drei Sorten mit.

Für Lakritzfans gibt es von Tweek auch Kombinationen, die sich nicht jeder Hersteller traut. Tweek Salt N' Berry mischt zum Beispiel Himbeere mit salzigem Lakritz. Das klingt erstmal wild, ist aber ziemlich beliebt – vor allem bei denen, die auf der Suche nach neuen Sorten sind. Die Meinung am Tresen schwankt: Manche feiern die Kombi, andere bleiben lieber beim Klassiker.

Wer es ein bisschen wilder mag, landet schnell bei Pändy. Die Pändy Fizzy Bottles haben einen ziemlich eigenen Charakter. Süß, sauer, ein Hauch von Kaugummi – erinnert an die Bonbongläser aus Kindertagen. Auch hier: komplett zuckerfrei.

Diese Produkte sind nicht als Verzichtsprodukte angelegt. Sie sollen Spaß machen.

Was steckt eigentlich drin?

Eine Frage, die immer wieder kommt: Womit werden zuckerfreie Süßigkeiten eigentlich gesüßt? Die Antwort ist meistens: Mit Polyolen wie Maltit oder Erythrit, manchmal auch mit Stevia. Das sorgt für Süße, aber nicht für den klassischen Zucker-Flash. Wer empfindlich auf Zuckeralkohole reagiert (Stichwort: zu viel davon kann abführend wirken), sollte vielleicht nicht gleich die ganze Tüte auf einmal essen. Das gilt allerdings für fast alle Süßigkeiten – egal ob mit oder ohne Zucker.

Die Zutatenlisten sind oft etwas länger als bei klassischer Schokolade oder Fruchtgummi, einfach weil die Hersteller viele Funktionen des Zuckers ersetzen müssen: Konsistenz, Haltbarkeit, Geschmack. Ein Blick lohnt sich trotzdem. Wer bestimmte Allergien hat, sollte immer kurz nachlesen.

Was sagt der Geschmack?

Das ist am Ende die entscheidende Frage. Im Laden probieren wir jede neue Sorte selbst. Manche überzeugen sofort. Andere verschwinden nach ein paar Wochen wieder aus dem Sortiment. Die besten zuckerfreien Sorten sind inzwischen so nah am Original, dass selbst geübte Naschprofis im Blindtest ins Grübeln kommen.

Fruchtgummis sind meistens einfacher zu ersetzen als Schokolade, bei Lakritz gibt es erstaunlich wenig Unterschied. Schaumzucker ist eine kleine Wissenschaft für sich – aber auch da gibt es inzwischen brauchbare Kandidaten.

Für wen lohnt sich der Griff ins Zuckerfrei-Regal?

Nicht jeder will oder muss komplett auf Zucker verzichten. Wer neugierig ist, findet heute eine Auswahl, die vor ein paar Jahren noch undenkbar war. Viele Kundinnen und Kunden greifen zu diesen Produkten, weil sie bewusst weniger Zucker essen möchten. Und wie so oft: Die Lieblingssorte findet man meistens erst nach ein, zwei Fehlgriffen.

Wer sich ranwagen will, startet am besten mit einer klassischen Fruchtgummisorte wie Tweek Fruity Fresh oder mischt mal eine Tüte Tweek Salt N' Berry unter die normalen Süßigkeiten. Die Pändy Fizzy Bottles sind für alle, die es ein bisschen ausgefallener mögen.

Naschen in Berlin oder online?

Im Laden in Friedrichshain kann man sich durchprobieren, Fragen stellen und auch mal an einer neuen Sorte schnuppern. Online läuft die Auswahl natürlich anders – aber die Regale sind trotzdem voll. Mehr als 1.800 verschiedene skandinavische Produkte, darunter längst nicht mehr nur die Klassiker. Viele entdecken die zuckerfreien Varianten zuerst online und kommen dann irgendwann im Kiez vorbei. Andere nehmen einen Stapel Beutel mit und bestellen später nach.

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Vor ein paar Jahren mussten wir bei der Frage nach zuckerfreien Süßigkeiten noch überlegen. Heute gehört das Thema fest zum Sortiment. Wer heute bei uns fragt, bekommt sofort ein halbes Regal gezeigt – und meistens auch noch eine kleine Empfehlung aus dem Ladenalltag dazu.

Über Andreas

Andreas steckt hinter dem Naschhaus - und hinter jedem Produkt im Sortiment. Seit über 9 Jahren stellt er die Auswahl selbst zusammen, reist regelmäßig nach Schweden und entdeckt dort neue Highlights, Klassiker und Besonderheiten, die man in deutschen Onlineshops nur selten findet. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit schwedischen Süßigkeiten beschäftigt, mit ihren Unterschieden, ihrer Qualität und den Fragen, die Kundinnen und Kunden ihm täglich im Laden in Berlin-Friedrichshain stellen. Schwedische Süßigkeiten sind für ihn kein gewöhnliches Sortiment, sondern echte Leidenschaft.

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