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Marabou im Test: Die besten Sorten aus dem Naschhaus

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Von Caramelo bis Lakritz: Welche Marabou-Sorte wirklich überzeugt

Wer einmal am Marabou-Regal im Naschhaus steht, merkt schnell, wie ernst die Sache werden kann. Die Auswahl ist schlicht überwältigend. Neue Sorten, alte Klassiker, limitierte Editionen. Und immer wieder die Frage: Welche Marabou-Tafel ist jetzt wirklich die beste? Wir haben uns durch das Sortiment gegessen, diskutiert, gestritten und am Ende eine ziemlich klare Top 5 herausgearbeitet. Das Ergebnis ist kein Kompromiss, sondern eine Momentaufnahme am Berliner Ladentisch, mit Schokoladenflecken auf dem Block.

Die Klassiker: Vollmilch und Helnöt

Fangen wir mit dem Fundament an. Marabou Vollmilch ist der Standard, an dem sich jede andere Sorte messen muss. Cremig, süß, direkt. Wer puren Schokoladengeschmack sucht, ist hier richtig. Im Laden greifen viele zuerst zu dieser Tafel, weil sie einfach immer funktioniert.

Wer es etwas knackiger mag, kommt um Helnöt nicht herum: Ganze Haselnüsse, ordentlich verteilt, kein Geiz. Die Sorte wird nie langweilig. Sie ist nicht spektakulär, aber sie hält, was sie verspricht.

Caramelo: Der Liebling der Runde

Wenn es nach Begeisterung am Tresen geht, liegt Caramelo vorn. Golden karamellisierte Schokolade, die nach dem ersten Bissen einen Hauch gebrannten Zuckers hinterlässt. Innen eine Schicht Karamellfüllung, die sich mit der Schokolade verbindet, aber nicht ausufert wie bei manchen anderen Tafeln. Die Süße ist präsent, aber nicht plump.

Wer sich nicht entscheiden kann, sollte Caramelo als Einstieg nehmen. Nachschub für Caramelo müssen wir deutlich häufiger einräumen als bei vielen anderen Sorten.

Oreo Sandwich: Keks, Creme und Schokolade mit genau dem richtigen Verhältnis von Crunch und Süße

Oreo Sandwich ist der Publikumsliebling für alle, denen normale Schokolade zu brav ist. Dicke Schicht Marabou, oben und unten ein Oreo-Keks, dazwischen Vanillecreme. Das Mundgefühl wechselt von knackig zu cremig und wieder zurück, ohne dass man sich satt sieht. Gerade bei jüngeren Kundinnen heißt es oft: „Die mit dem Keks, bitte."

Im Praxistest hält die Tafel auch nach längerer Zeit die Spannung. Der Keks wird nicht weich, die Finger bleiben sauber. Wer mehr zur Oreo-Familie wissen will, findet im Blogbeitrag Marabou-Mania im Naschhaus: Welche Sorten wirklich alle wollen (und warum du sie probieren solltest) noch ein paar Details zur Keks-Konstellation.

Lakritz: Skandinavischer Exot mit Fanbase

Jetzt wird es speziell: Marabou Lakritz. Für viele Deutsche klingt das erstmal nach Mutprobe. Im Kiez kommt die Sorte trotzdem erstaunlich gut an, vor allem bei denen, die schon mal in Schweden vor dem Lösgodis-Regal standen. Die Mischung aus milder Schokolade und richtig salzigen Lakritzstücken ist nichts für Zwischendurch. Eher für den zweiten oder dritten Bissen.

Wer Lakritz mag, wird hier glücklich. Für alle anderen: lieber erstmal ein Stück probieren, bevor die ganze Tafel in der Papiertüte landet. Aber genau das macht die Sorte so spannend.

Daim: Knusperklassiker mit Crunch-Effekt

Daim ist so etwas wie die sichere Bank. Knackige Karamellstückchen in cremiger Schokolade, dabei nie zu süß, nie zu langweilig. Im Laden hören wir oft: „Daim geht immer." Die Tafel ist besonders beliebt, wenn es um Geschenke oder gemeinsames Naschen geht, weil sie einfach niemandem auf die Nerven geht.

Die Stücke sind kleiner, das Knacken beim Abbrechen ist fast schon ein Markenzeichen. Daim ist der Marabou-Klassiker, der immer passt. Egal ob zum Kaffee oder zwischendurch.

Überraschungen und Enttäuschungen

Es gibt natürlich auch Sorten, die eher polarisieren. Frucht & Mandel zum Beispiel, Rosinen in Schokolade, das bleibt ein Streitthema. Die Runde war bei diesem Test gespalten. Die einen mochten die Kombination aus Rosinen und Schokolade, die anderen griffen lieber wieder zu Daim oder Caramelo. Auch Varianten wie TUC oder Popcorn sind nett gemeint, aber mehr Gimmick als Dauerbrenner. Die meisten greifen am Ende doch zu den bewährten Tafeln zurück.

Viele der ungewöhnlicheren Sorten zeigen genau das, was schwedische Süßigkeiten so beliebt macht: süß, salzig, weich und knackig dürfen problemlos in einer Tafel zusammenkommen.

Für Unentschlossene: Die Naschhaus-Empfehlung

Wenn du zum ersten Mal Marabou probieren willst, fang nicht mit Lakritz oder Frucht & Mandel an. Die solide Basis ist Caramelo, dicht gefolgt von Daim und Oreo Sandwich. Drömkrisp und Peanut Caramel sind die Geheimtipps für alle, die ein bisschen mehr Crunch wollen. Wer ganz klassisch unterwegs ist, nimmt Vollmilch oder Helnöt.

Im Regal in Friedrichshain sieht man schnell, was wirklich geht: Die Caramelo-Fächer sind immer als erstes leer, Lakritz bleibt meistens noch eine Weile liegen, bis die nächsten Schwedenfans kommen.

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Manchmal reicht ein Biss, um zu wissen, wo man landet. Die meisten finden ihren Favoriten schneller als gedacht. Und ja, ab und zu muss es eben doch die ganz einfache Marabou-Milchschokolade sein. Das ist wie nach Hause kommen, Schokoladenversion.

Über Andreas

Andreas steckt hinter dem Naschhaus - und hinter jedem Produkt im Sortiment. Seit über 9 Jahren stellt er die Auswahl selbst zusammen, reist regelmäßig nach Schweden und entdeckt dort neue Highlights, Klassiker und Besonderheiten, die man in deutschen Onlineshops nur selten findet. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit schwedischen Süßigkeiten beschäftigt, mit ihren Unterschieden, ihrer Qualität und den Fragen, die Kundinnen und Kunden ihm täglich im Laden in Berlin-Friedrichshain stellen. Schwedische Süßigkeiten sind für ihn kein gewöhnliches Sortiment, sondern echte Leidenschaft.

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