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Knabbern wie in Schweden: Die Chips-Vielfalt im Naschhaus

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Eines darf beim gemütlichen Fernsehabend nicht fehlen: knusprige Chips. Da ist man sich in Deutschland wie in Schweden einig. Nur die Geschmäcker sind verschieden. Oder etwa doch nicht? Wir stellen dir die beliebtesten Chips-Sorten der Schweden und Deutschen vor und geben Tipps, wie sie lange knackfrisch bleiben.

Diese Chips knabbern die Deutschen am liebsten

Statistisch gesehen isst der Otto Normalverbraucher mindestens einmal im Monat Chips. Einige greifen aber öfter in die Chipstüte: Jeder Dritte knabbert einmal pro Woche Kartoffelchips und schnell ist dabei eine ganze Tüte leer. Was die Sorte angeht, sind wir Deutschen einfach gestrickt: Parika-Chips sind der absolute Favorit. Und wie sieht es in Schweden aus?

So viel Chips essen die Schweden im Schnitt

Der schwedische Pro-Kopf-Verbrauch an Chips kann sich sehen lassen: Jährlich verputzt man im hohen Norden durchschnittlich über 2 kg Chips. Die meisten der knusprigen Kartoffelscheiben kommen übrigens aus dem Hause Estrella. Geschmacklich liegt dabei die Sorte Sourcream & Onion ganz vorne. Mit genau diesen Chips hat in Schweden das große Knuspern einst angefangen.

Estrella: Schwedens erster Chipshersteller

1957 probierte Folke Andersson zum ersten Mal Kartoffelchips. Weil es Netflix und Binge-Watching damals noch nicht gab, saß er dabei nicht zu Hause auf der Couch, sondern verfolgte einen Boxkampf live in New York. Und das Erlebnis hat ihn umgehauen. Genauer: Die Kartoffelchips haben geschmacklich richtig eingeschlagen. So beschloss er, zu Hause in Schweden selbst Kartoffelchips zu machen und zu vermarkten.

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Warum die Schweden-Chips einen spanischen Namen haben

Doch das war längst nicht die einzige Leckerei, die Folke Andersson unter die Schweden brachte. Bevor er mit der Chipsherstellung in die Vollen ging, importierte er unter anderem Bananen aus Südamerika. Tatsächlich gibt es in Ecuador ein nach ihm benanntes Fußballstadion. Warum wir dir das erzählen? Klar, Fußball und Chips spielen prima zusammen. Doch nur mit diesem Abstecher nach Südamerika lässt sich der Firmenname des Chipsherstellers erklären. „Estrella“ bedeutet nämlich „Stern“ – nicht auf Schwedisch, sondern auf Spanisch.

Chips aus Schweden: Diese Geschmacksrichtungen erwarten dich

Seither hat man bei Estrella fortlaufend die Rezeptur verfeinert, neue Formen und außergewöhnliche Geschmacksrichtungen ausprobiert. Den Klassiker, Estrella Sourcream & Onion, gibt es bis heute. Doch es warten noch so viel mehr knusprige Gaumenfreuden auf dich, mit denen du dich einmal um die Welt knuspern kannst. Wir sind längst auf den Geschmack gekommen und knuspern längst nicht mehr nur Paprika-Chips.

Typisch schwedische Chips: Dill oder Meersalz

Schweden, das Meer und Dill gehören einfach zusammen. Das hat man sich bei Estrella auch gedacht. Deshalb gibt es den Schwedenurlaub jetzt im knusprigen Knabberformat. Wenn du Dill bisher nur als Fischgewürz kanntest, solltest du dem Kraut mal eine Chance beim Snacken geben. Die Estrella Dillchips sind nämlich einfach köstlich-knusprig und sooo schwedisch. Eine gute Prise Meersalz gibt es mit den geriffelten Västkust Chips von Estrella.

Estrella sagt „Cheese“

Mit lieben Grüßen aus England hat sich echter Cheddar zu den Kartoffelscheiben gesellt. Denn der Käse, der ursprünglich aus dem englischen Dörfchen Cheddar kommt, schmeckt nicht nur auf Brot und Burger, sondern auch als Käseflip. Wer’s nicht glaubt, probiert einfach einmal selbst die Estrella Superbågar Cheddar Käseflips. Die Käseknabberei gibt es übrigens auch im Sombrero-Format: ¡Venga!

Schwedische Chips wie von der Insel

Wir bleiben in England, wo die Geschmacksknospen bekanntlich seltsame Blüten treiben. Die Rede ist von Essigchips. Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Aber ohne die Estrella Chips Salt & Vinegar probiert zu haben, weißt du nicht, wo du stehst. Also trau dich und probier es aus!

Glutenfrei: Chips aus Linsen statt Kartoffeln

Für bewusste Knabberfreunde und alle, die mal etwas Neues ausprobieren möchten, gibt es die Estrella Linsenchips mit weniger Fett und mehr Protein. Die Dillchips mit Schnittlauch sind glutenfrei und voll im Geschmack. Man kann sie pur knuspern oder lecker dippen.

Etwas deftiger, aber genauso schwedisch sind die Linsenchips mit gerösteten Zwiebeln. Röstzwiebeln findet man in Skandinavien an jeder Frittenbude. In Norwegen gehören sie zum Pølser einfach mit dazu. In der Knabberschale für den Fernsehabend entfalten die gerösteten Zwiebeln im Chips-Format ihr intensiv würziges Aroma. Bei den natürlich fettarmen Linsenchips kannst du ruhig einmal mehr zugreifen. 

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So bleiben deine Schweden-Chips lange frisch

Knabberzeug schmeckt aus der Schüssel einfach besser als aus der Tüte. Außerdem raschelt es dann an den spannenden Stellen beim Filmschauen nicht ständig. Doch zur Aufbewahrung schüttest du die Chips am besten trotzdem zurück in die Tüte, in einen Zip-Beutel oder in eine Vorratsdose – sofern beim Abspann überhaupt noch etwas übrig ist. Drücke aus der Tüte die Luft vorsichtig heraus und verschließe sie luftdicht mit einem Clip. Alternativ kannst du die Tüte auch mehrmals falten und so verschließen. Bei der Dose reicht: Deckel drauf.

Wenn deine Chips trotzdem einmal labberig sind, hilft ein einfacher Hack: Verteile die Chips einfach auf einem Backblech und schiebe sie bei 75 °C für ein paar Minuten in den Ofen. So entweicht die überschüssige Feuchtigkeit aus den Kartoffelchips und das Knabberzeug ist wieder knackfrisch. Chips aus einer angebrochenen Packung kannst du aber auch anders verwerten. Um eine würzige Panade für deine Chickenwings zu erhalten: einfach zerbröseln und wie Semmelbrösel verwenden. Oder du streust die Chipsbrösel statt Croûtons auf deinen Salat. 

Im Naschhaus in Berlin-Friedrichshain und in unserem Onlineshop bekommst du die passenden Knabbereien für den nächsten Serienmarathon. Wir haben so viele verschiedene Chips-Sorten auf Lager – da ist für alle etwas zum Wegknuspern dabei.

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