Hinter Blocki030 steckt Daniel Kallweit, gelernter Koch und Food-Creator. Mit rund 154.000 Followern auf Instagram und über 260.000 auf TikTok gehört er zu den Stimmen in Berlin, die wissen, wo es wirklich schmeckt. Umso spannender ist es, wenn so jemand plötzlich einfach bei uns im Laden in Friedrichshain steht.
„Da wäre ich als Kind komplett eskaliert“
Der Einstieg war genau so, wie man ihn aus seinen Videos kennt: Direkt rein in den Laden und ab in die Erinnerung. Daniel brachte es auf den Punkt:
„Wenn man reinkommt… da wäre ich ja als Kind komplett eskaliert, wa?“
„Da hätten wir aber 2 Mark nicht gereicht… da hätte ich 50 Mark gebraucht.“
Das ist ein Moment, den wir oft beobachten: Viele greifen erstmal nicht. Erst wird geschaut, verglichen – und dann geht die Zange los. Es braucht diese kurze Sortierpause im Kopf, um die Auswahl von über 1800 verschiedenen Produkten überhaupt zu verarbeiten.
Lösgodis: Wenn die Zitrone das Lakritz rettet
Statt großer Erklärungen wurde direkt probiert. Im Fokus standen unsere Lösgodis – die losen Süßigkeiten, die man sich in Schweden ganz individuell nach Gewicht zusammenstellt. An unserer Wand warten etwa 200 verschiedene Boxen. Daniel kommentierte die Auswahl trocken:
„Hier gibt es wirklich die ganzen Klassiker aus dem skandinavischen Raum… klein aber fein, eine gut sortierte Auswahl.“
Besonders beim Lakritz kippte die Stimmung von Skepsis zu echter Überraschung:
„Ich finde Lakritze… geht manchmal. Aber mit Kombination… wie das hier mit Zitrone – hör mal… das ist geil.“
Es ist oft genau dieser Twist aus süß, salzig oder sauer, der die Leute bei uns hängen bleiben lässt.
Chips, Kult-Marken und die Papiertüte
Neben den süßen Sachen blieb Daniel auch bei den herzhaften Klassikern hängen. Die schwedischen Dillchips von Estrella und OLW gehören für echte Skandinavien-Fans einfach dazu. Sein Urteil nach dem Probieren war gewohnt direkt:
„Die sind lecker, die Dill Chips, ey.“
„Das war richtig lecker.“
Dass wir die losen Sachen in einfache Papiertüten oder kompostierbare Becher abfüllen, passte dabei ohne viel Werbung ins Bild eines ehrlichen Kiez-Ladens.
Kein gestellter Besuch, sondern echtes Interesse
Ein bisschen Nervosität ist immer dabei, wenn jemand, der gefühlt jede zweite Food-Adresse in Berlin kennt, plötzlich vor deinem Regal steht. Aber die lockere Art von ihm und Jutta hat den Tag sehr angenehm gemacht. Es gab keine Show, sondern echtes Interesse an den Marken und dem speziellen schwedischen Lebensgefühl.
Am Ende zählt das Fazit eines Mannes, der schon viel probiert hat:
„Mein Kindertraum geht in Erfüllung. Ich darf mich jetzt durchprobieren.“
Wer selbst mal wieder Lust hat, mit der Zange vor einer vollen Wand zu stehen und nicht zu wissen, wo er anfangen soll, weiß ja jetzt, wo.
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