Warum schwedische Süßigkeiten?
Was hinter dem Hype steckt.
17 kg pro Kopf und Jahr. Seit über 160 Jahren eine eigene Kultur. Und Geschmackskombinationen, die woanders niemand wagen würde. Hier ist, was schwedische Süßigkeiten wirklich ausmacht.
Süßigkeiten pro Kopf/Jahr in Schweden
Produkte im Onlineshop
Lose Sorten im Laden
Naschhaus in Berlin-Friedrichshain
Lösgodis-Kultur
Die Süßigkeitenwand als Prinzip
Wer in Schweden einkaufen geht, kennt die Szene: langes Regal, Dutzende Behälter, Papiertüten und Schaufeln. Man stellt sich seine eigene Mischung zusammen und bezahlt nach Gewicht.
Nicht die abgepackte Tüte mit immer derselben Mischung, sondern die persönliche Auswahl – genau das, was man möchte, in der Menge, die man möchte. Dieses Prinzip ist der Kern der schwedischen Naschkultur. Und es funktioniert seit Jahrzehnten, weil es im Alltag einen echten Rahmen schafft: bewusstes Naschen statt unbewusstes Greifen.
Im Naschhaus in der Wühlischstraße 25 in Berlin-Friedrichshain findet sich die Berliner Version davon – mit über 200 Lösgodis-Sorten direkt vor Ort und dem kompletten Sortiment im Onlineshop.
Ritual
Lördagsgodis – nur samstags naschen
In den 1950ern empfahl die schwedische Gesundheitsbehörde, Süßigkeiten auf einen Tag pro Woche zu beschränken. Der Samstag setzte sich durch.
- ✓ Naschen als bewusstes Ritual, nicht als Reflex
- ✓ Kinder warten die ganze Woche auf diesen Tag
- ✓ In schwedischen Supermärkten unter der Woche noch immer ein Thema
Kultur
Fredagsmys & Fika – Naschen mit Haltung
Schweden hat zwei weitere Rituale, die erklären, wie Naschen ins Leben integriert wird – ohne schlechtes Gewissen, aber mit klarem Kontext.
- ✓ Fredagsmys: Freitags abschalten, Familie, Chips und Lösgodis
- ✓ Fika: Echte Kaffeepause mit Süßem – kein Kaffee nebenbei
- ✓ Beide Rituale machen Naschen zum festen Teil des Alltags
Geschmack
Salmiak, Smash & Co. – was es anderswo nicht gibt
Die schwedische Süßwarenindustrie ist alt und hat Geschmackskombinationen entwickelt, die in Deutschland noch echte Neuland-Erfahrungen sind.
- ✓ Salmiak-Lakritz: intensiv-salzig, fast scharf – in Skandinavien normal
- ✓ OLW Smash!: gesalzener Maiscrunch in Milchschokolade
- ✓ Marabou: Popcorn, Pistazien, Lakritz auf Schokolade – immer wieder neu
Eine Industrie, die seit über 160 Jahren Neues wagt
Cloetta wurde 1862 gegründet, Marabou 1916, Läkerol-Pastillen gibt es seit 1909. Dieses Tempo hat eine Süßwarenindustrie hervorgebracht, die in Deutschland kaum Parallelen hat – und die regelmäßig mit neuen Ideen überrascht.
Schweden isst im Durchschnitt 17 kg Süßigkeiten pro Kopf und Jahr – mehr als jedes andere Land der Welt.
Eine vierköpfige schwedische Familie gibt rund ein Kilo Süßigkeiten pro Woche aus – nicht als Ausnahme, sondern als Standard.
Ahlgrens Bilar – kleine Marshmallow-Autos – werden seit 1953 produziert und gelten als Schwedens meistverkauftes „Auto“.
Marabou bringt mehrmals pro Jahr neue Tafeln auf den Markt – inklusive Wettbewerben, bei denen Konsumenten neue Sorten einreichen.
Lösgodis-Regale sind in schwedischen Supermärkten genauso selbstverständlich wie das Brotregal – mit Schaufeln, Tüten und Selbstbedienung.
Das Naschhaus
Ein Laden mit einer klaren Idee – seit 2017
Die Idee entstand, als Andreas Dittberner eine Ladenfläche mit Büro suchte – und sich fragte, was Berlin wirklich fehlt. Gegenüber ein Spielplatz, regelmäßige Schwedenreisen im Rücken, eine echte Leidenschaft für Lösgodis. Am 13. Mai 2017 eröffnete das erste Naschhaus in der Schreinerstraße in Friedrichshain. Seit 2022 ist der Laden in der Wühlischstraße 25, mitten im Simon-Dach-Kiez.
Über 1.800 Produkte stehen heute im Sortiment – Lösgodis, verpackte Schokoladen, Chips, saisonale Getränke, Gourmet-Lakritz von Haupt Lakrits und Lakrids by Bülow, Marken wie Marabou, Fazer, BUBS Candy, OLW, Malaco und Candy People.
Was sich nicht verändert hat: Der Anspruch, das Sortiment wirklich zu kennen. Nicht alles wird aufgenommen. Wer ins Naschhaus landet, ist vorher probiert worden.
Produkte im Onlineshop – von Klassikern bis saisonalen Raritäten aus Skandinavien.
Lose Sorten direkt im Laden – wechseln mehrmals wöchentlich, ab 100 g bestellbar.
Marken & Empfehlungen
Die Klassiker – und warum sie es sind
Nicht jede schwedische Marke schafft es in das Naschhaus-Sortiment. Die hier haben bestanden – und haben jeweils eine Geschichte, die erklärt, warum sie noch immer da sind.
Schokolade
Marabou – Schweden in Tafelform
Gegründet 1916, mit zeitweise bis zu 150 verschiedenen Sorten. Das Gelb der Verpackung ist in Schweden genauso bekannt wie die Tafel selbst. Regelmäßig kommen neue Kombinationen dazu – von Popcorn über Pistazien bis Lakritz-Himbeere-Karamell.
Snack
OLW Smash! – der Klassiker unter den Außenseitern
Vor über 30 Jahren in Norwegen erfunden, heute in ganz Skandinavien fester Bestandteil jedes Snackregals. Gesalzener Maiscrunch in Milchschokolade – klingt mutig, schmeckt überzeugend. Im Naschhaus der meistgenannte Mitarbeiter-Favorit.
Gourmet-Lakritz
Lakrids by Bülow – dänisches Lakritz neu gedacht
Johan Bülow hat aus einem dänischen Grundprodukt ein Premiumsegment gemacht. Schokoladenüberzogene Lakritz-Kugeln in unterschiedlichen Intensitäten – von mild bis intensiv-salzig. Vegan, ohne Gelatine, mit klarer Produktphilosophie.
Lösgodis-Highlight
BUBS Candy – vegan, nachhaltig, skandinavisch
BUBS produziert mit modernster Technologie in einer der fortschrittlichsten Fabriken Skandinaviens. Alle Produkte sind vegan und gelatinefrei. Die Mischungen aus verschiedenen Geschmacksrichtungen und Texturen sind im Lösgodis-Regal das, was man immer nochmal probieren will.
Das gesamte Sortiment – verpackt und lose – findet sich im Naschhaus-Onlineshop.
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Im Laden abholen
Wühlischstraße 25, Berlin-Friedrichshain. Bestellung liegt am nächsten Tag bereit – kostenlos.
Probieren geht vor Googeln.
Über 1.800 Produkte im Onlineshop, über 200 Lösgodis-Sorten im Laden. Beides geht auch zusammen.




